CarpetTwister

Doppeldraht-Zwirnmaschine

Warum werden Teppichgarne auf Volkmann Zwirnmaschinen verzwirnt ?
Dafür gibt es im wesentlichen zwei Gründe:

  • Um kostengünstig einen stabilen, offenen Polfaden zu erzeugen. Dies gilt für die Verwendung von BCF-Filamentgarnen als Einfachgarne zur Herstellung besonders dichter Teppiche im Tuftingverfahren. Dieses Verfahren wird im allgemeinen Up-Twisten genannt.
    oder
  • Zur Herstellung eines besonders haltbaren Fadens für Webteppiche. Dabei werden bevorzugt Stapelfasern, Woll- oder Polyacrylgarne sowie Polyamid, Polypropylen und diverse Mischungen für die Herstellung von Teppichen verwendet. Es handelt sich hierbei um das klassische Doppeldraht-Zwirnverfahren.

Hierbei steht die besondere Qualität, wie auch die hohe Produktivität des Zwirnverfahrens im Vordergrund. Dieses Zwirnverfahren zeichnet sich dadurch aus, daß bei jeder mechanischen Spindelumdrehung zwei Drehungen in das Garn eingebracht werden. Dies ermöglicht ein besonders effektives Up-Twisten von Einfachgarnen.
Die Garne erhalten die für den gleichmäßigen Pol wichtigen Drehungen auf ökonomische Weise. Dichte, gleichmäßige, voluminöse Teppiche überzeugen den Kunden mit ihrer Optik und Gebrauchsqualität.

E³ - Dreifacher Mehrwert

Energy

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Bis zu 35% Einsparung durch energieeinsparende Spindelfamilie

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Die Spindelfamilie beinhalten folgende Typen:

Abmessung [mm]Universal 285Spindel 285Spindel 260Spindel 220
Spulentopfvorlage285285260220
Spindelteilung495495445445
Durchschittlicher
Energieverbrauch
100%85%65%60%

Spindel 285

Energieoptimierte Spindel reduziert drastisch den Energieverbrauch. Es können Standard producer packages zum Up-Twisten als auch zum Kablieren eingesetzt werden. Durch die optimierte Spindelgeometrie liegt ein erweiterter Garnnummernbereich vor. Dadurch ist die energiesparende Standardspindel für alle typischen Anwendungen einsetzbar.

Spindel 260 und 220
Mit der neuen energiesparenden Kablierspindel sind im Speziellen bei der Verarbeitung von kablierten Garnen sehr hohe Energieeinsparungen möglich – ein Quantensprung für die Wirtschaftlichkeit. Ein anderes Spulenhandling vorausgesetzt, können weitere Vorteile im Herstellungsprozess generiert werden. Daraus ergibt sich ein angepasster Arbeitsablauf und optimale Spulengrössen.

 

Bis zu 5% Einsparung durch energieoptimierte Maschinenkomponenten

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  • Hohe Effizienzklasse bei den Hauptantriebsmotoren
  • Effizienzoptimierte Lagerungen im gesamten Spindelbereich

Economics

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45% höhere Produktivität

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  • Bis zu 30% höhere Produktivität durch Liefergeschwindigkeiten bis zu 120 m/min beim Uptwisten
  • Bis zu 10% weniger Platzbedarf durch kleinere Spindelteilung
  • Bis zu 5% höhere Produktionsgeschwindigkeiten durch niedrige Fadenballonspannung

Ergonomics

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Bis zu 10% reduzierte Maschinenbedienzeiten durch Zentraleinstellungen

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Kürzeste Umrüstzeiten mittels Zentralverstellung der Ballonfadenführer

Die Ballonfadenführer können für die gesamte Maschinenseite motorisch, zentral auf eine einheitliche Höhe eingestellt werden.
Abweichende Ballonfadenführerhöhen werden vermieden.

Spulentransportband für das schnelle Abräumen der Fertigspulen

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Spulentransportband
Zur Verbesserung der Ergonomie ist das Spulentransportband so gestaltet, daß am Transportbandaustritt eine seitliche Entnahme der Zwirnkreuzspulen möglich ist. Diese Maßnahme erlaubt eine weitere Reduzierung der Tätigkeitszeiten, verbunden mit einer Arbeitserleichterung beim Durchsatz großer Garnmengen.
Das Spulentransportband kann auch als Zwischenlager für die Zwirnkreuzspulen benutzt werden. Eine Lichtschranke am Transportbandende erlaubt eine getaktete Spulenentnahme.

Weitere Vorteile sind:

  • Breitere Transportbanddecke, ausgelegt für den Abtransport von Zwirnkreuzspulen einer kompletten Maschinenseite
  • Muldenförmiges Führungsblech verhindert das Verklemmen von Spulen und Hülsen, sowie die Bildung von Schleppfäden
  • Rutschen am Transportbandende sind für den kontinuierlichen Abtransport als Option erhältlich

Leichte und schnelle Fadeneinfädelung durch das Volco-/Creeljet-System

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Volcojet ist Volkmann's Einfädelsystem für Doppeldraht-Zwirnspindeln.

Das System zeichnet sich durch seine einfache Handhabung aus und wird pneumatisch durchgeführt.
Das System ist Bestandteil einer jeden Spindel und wird über das Bremspedal der Zwirnspindel aktiviert.
Die Bedienperson führt mit der einen Hand den Faden an das Einlaufrohr der Spindel, betätigt nach Abbremsen der Spindel den Einfädelvorgang und erfaßt mit der anderen Hand den durch die Druckluft nach oben geleiteten Faden.
Damit ist in kürzester Zeit ein fehlerfreier Einfädelvorgang abgeschlossen.

Beim Volcojet Einfädelsystem werden keine weiteren Hilfsmittel benötigt.

  • Kürzeste Einfädelzeit
  • Hohe Produktion/Bedienperson/Spindel
  • Niedrige Bedienungskosten
  • Niedrige Wartungskosten
  • Keine manuelle Einfädelung notwendig

 

Computergesteuertes elektronisches Antriebssystem

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Diese Volkmann computergesteuerten Maschinen mit der Kombination eines soliden elektro-mechanischem Getriebes und Frequenzumrichterantrieb bieten einen erhöhten Kundennutzen.

Vorteile:

  • Schnelle, einfache und sichere Einstellung
  • Geringeren Personalaufwand
  • Höhere Maschinenverfügbarkeit
  • Höhere Produktion und Betriebssicherheit
  • NOT-AUS Funktion

Der Zugang und die Einstellung auf neue Produktionparameter wie: Zwirndrehung, Drehrichtung, Spindelgeschwindigkeit sowie eine Längen- bzw. Zeitabschaltung kann vom autorisierten Personal am Touchscreen des Zentral-Computer vorgenommen werden.

Die eingegebenen Produktionsparameter können in einer Artikelbibliothek gespeichert und jederzeit wieder abgerufen werden.
Es können auch Liefergeschwindigkeit und Betriebsstunden sowie manuell eingegebene mechanische Einstellwerte abgerufen werden.
Der Computer ist mit einem USB-Anschluss ausgerüstet.

Das computergesteuerte Antriebssystem sichert einen synchronisierten Maschinenstart und -stopp, sowie eine elektronische Drehzahlsteuerung während der Produktion.
Des Weiteren verfügt dieser elektronische Antrieb über eine unmittelbare schnelle Abkoppelung des Auflaufantriebs im Falle einer NOT-AUS Abschaltung.

Fadenverlauf beim Doppeldraht-Verfahren

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Es gibt zwei verschiedene Vorlagearten:
Die Fachvorlage

Die Vorlagefäden sind auf einer Vorlagespule gefacht. Die Fäden werden von der Garnvorlage durch einen Zwirnflügel abgezogen. Der Zwirnflügel hält die Ablauffäden von der Spulenkante frei und gewährleistet einen gleichmäßigen Ablauf.

Die Einfachvorlage

Auf zwei Spulen, die übereinanderstehen, ist jeweils ein Vorlagefaden aufgespult.

Die ungezwirnte Garnvorlage wird im stillstehenden Spulentopf aufgenommen. Das Garn wird von der Vorlagespule zum Scheitelpunkt der Spindel geführt und durchläuft anschließend die Hohlachse der Spindel mit der Fadenbremse. Im unteren Bereich der Spindel verläßt das Garn die Hohlachse und tritt in den Spindelrotor ein. Das Garn umschlingt anschließend die Speicherscheibe und rotiert als Fadenballon um den stillstehenden Spulentopf. Der Fadenballon wird in der Höhe durch den Ballonfadenführer begrenzt und je nach der Maschinenausführung im Ballondurchmesser durch einen Ballonbegrenzer. Über die Umlenkrollen der Fadenlauf-Überwachung wird der Zwirn der Voreilrolle zugeführt. Abschließend verlegt der Changierfadenführer den Zwirn auf die von der Spulenantriebswalze angetriebene Zwirnkreuzspule.

Antriebssystem

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Einzelspindel-Bandantrieb
Der Antrieb der Spindeln erfolgt über die vom Motor angetriebene Tambourwelle. Der universelle Einzelspindel-Bandantrieb ist mit mehrfacher Sicherheit ausgelegt und gewährleistet einen präzisen Gleichlauf aller angetriebenen Spindeln. Ein weiterer Vorteil dieser Antriebsart ist die konsequente Trennung des textilen Bereiches vom Antriebsbereich, um Garnverschmutzungen zu vermeiden.

Getriebe in 2-Exzenterausführung
Durch das 2-Exzentergetriebe sind verschiedene Auflaufgeschwindigkeiten je Maschinenseite möglich. Damit ist eine große Flexibilität bei hoher Wirtschaftlichkeit erreicht. Der Störimpuls der Bildstörung wird elektronisch gesteuert. Nur im Kantenbereich des Aufwickelhubes wird der Störimpuls unterdrückt. Das ergibt fehlerfreie Spulenkanten und optimalen Spulenablauf bei der Weiterverarbeitung.
Das Getriebe ist in drei Funktionsbereiche unterteilt:

  • Der Wechselradbereich
    liegt an der gut zugänglichen, ölfreien Stirnseite der Maschine und dient zur Einstellung der Garndrehung und des Verkreuzungswinkels.
  • Das Hubexzentergetriebeist
    im mittleren Bereich zum Antrieb der Changierfadenführer angeordnet. Dieser Bereich ist mit einer Ölumlaufschmierung versehen.
  • Der Spulenantriebsbereich
    liegt an der ebenfalls ölfreien Rückseite des Getriebes und erlaubt die Einstellung der Voreilgeschwindigkeit.

Allgemeines
Das Starten und Stoppen der Spindel erfogt über einen Multifunktionsschalter an der Fadenlauf-Überwachung. Das Einfädeln der Vorlagegarne erfolgt über einen Kniehebel.
Gegenüber Maschinenausführungen die über Fußpedale bedient werden, ergibt sich somit eine fußbodenfreie Maschine. Der Bereich unterhalb der Maschine ist daher zugänglicher und kann besser gereinigt werden.

Up-Twisten - Hochdrehen von Einfachgarnen

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PP - BCF Garnverarbeitung

  • Up-Twisten von Garnen mit Liefergeschwindigkeiten bis zu 120 m/min. und geringen Garndrehungen
  • Bei der Bildung eines Innenballons resultierend aus sehr hohen Abzugsgeschwindigkeiten verhindert eine zusätzliche Schutzhaube den Kontakt des Innen- und Außenballons